Wenn nichts mehr geht...
Beratende Begleitung für Menschen mit einer (Erschöpfungs-)depression vor und nach einem Aufenthalt in der Karl-Jaspers-Klinik


 

Müde, erschöpft, ausgebrannt? Nicht wenige versuchen zunächst, ihre Erschöpfung alleine auszukurieren: ein ruhiges Wochenende, ein längerer Urlaub. Und manchmal bringt es auch die erhoffte Besserung. Andere stellen fest, dass die Kraftlosigkeit und Lustlosigkeit nicht verschwindet, möglicherweise beobachten sie Herzrasen, Ruhelosigkeit, vermehrte Ängste. Sie sind besorgt und suchen den Hausarzt auf. Dieser schreibt sie krank und möchte die Meinung eines Facharztes dazu holen. Ein Anruf bei der Facharztvermittlung in Hannover stellt ihnen möglicherweise erst einen Termin in gut 2 Monaten in Aussicht. Mittlerweile halten sich die Erschöpfungssymptome – trotz beruflicher Auszeit – hartnäckig, sie schlafen kaum noch, können nur das Nötigste erledigen. Sie stellen fest „Nichts geht mehr“ und denken über einen Aufnahme in einer Klinik nach. In unserer Region ist dies die Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen. Doch der Gedanke daran, löst nicht selten Scham- und Versagungsgefühle aus: ich geh doch nicht nach Wehnen!

 

Das Angebot von Institut glauben und leben gUG beinhaltet mehrere Bausteine. Es kann ein Baustein oder auch eine Kombination mit Ihnen zusammengestellt werden.

 

  • es steht Ihnen beratend und begleitend bei ihren Überlegungen zu einem möglichen KJK-Aufenthalt zur Seite

  • Ebenso gibt es ein Begleitangebot, wenn sich ihr Klinikaufenthalt dem Ende zuneigt.

  • In Absprache mit der KJK Besuch mit dem Patienten in der Klinik, Kennenlernen des Klinikgeländes, evtl. gemeinsames Gespräch mit Kontaktperson

  • Praktische Hilfe bei den Vorbereitungen zum Klinikaufenthalt (Koffer packen etc.)

  • Beratende Begleitung, praktische Unterstützung ca. eine Woche vor der Entlassung

  • Unterstützung, Ermutigung in den ersten Tagen zu Hause

 

Diese Angebote werden gemeinsam im Gespräch mit den Mitarbeitern der Karl-Jaspers-Klinik entwickelt.

 

Mit Ihrer Spende unterstützen sie insbesondere Menschen mit einem Erschöpfungssyndrom und geringem Einkommen